Yoga

Yoga ist neben dem Ayurveda eine der ältesten ganzheitlichen Wissenschaften am Menschen. Die alten Yogis vor mehreren tausend Jahren praktizierten Yoga als Meditation, die dazugehörige Asana – also Körperhaltung – war der Lotussitz. Das Ziel war – und ist es bis heute – sich selbst zu begegnen, seinen inneren Kern zu finden und letztendlich Transzendenz zu erfahren. Die Frage „Wer bin ich eigentlich außerhalb der Rollen, die mein Leben bestimmen? Und gibt es etwas, was mich mit allem verbindet?“ beschäftigt Menschen schon sehr lange.

Yoga mit Sabin ©

Erst im vorigen Jahrhundert wurde der Yoga durch seine Verbreitung bedeutend bewegter. Yoga entwickelte sich durch das beständige Weitergeben von Lehren, Entdeckungen und neuen Asanas. Die Kombination aus Asanafolgen in gehaltener und bewegter Meditation, Pranayama und Kriyas, die wir heute als Yoga kennen sind einerseits aus der alten Tradition erwachsen, andererseits sehr modern.

Durch die große Community erlebt Yoga eine beständige Weiterentwicklung bei gleichzeitigem Erhalt der Tradition. So vereinen sich viele Werte, die Menschen im Leben begleiten, an denen sie sich halten oder auch reiben können. Auch dadurch bietet Yoga den Praktizierenden die Möglichkeit, sich in ihrer Persönlichkeit ständig weiter zu entwickeln. 
Viele unterschiedliche Richtungen im modernen Yoga ermöglichen den ebenso unterschiedlichen Menschen, sich dem Yoga zuzuwenden. 

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Für mich ist die Yogapraxis eine beständige und spannende Entdeckungsreise. Wir lernen uns besser kennen und verstehen. Yoga gibt uns Balance und lockt unsere verborgenen Energien und Talente hervor. Ein deutliches Merkmal meines Unterrichts ist die genaue Ausrichtung, das Alignment während der Asanapraxis. Auch therapeutische Sequenzen integriere ich sehr gern, um einem Thema mehr Raum und Tiefe zu geben.

Der Yoga lädt uns immer auch ein, loszulassen, zu verzeihen und den Geist von Schuldgefühlen und alten Fehden zu befreien. Nach und nach können wir alles Unnütze, Überflüssige und Destruktive von den Schultern gleiten lassen. Kiefer, Schultern und Rücken entspannen sich und Leichtigkeit, Sorglosigkeit und Freiheit leiten unser Empfinden.

Santosha, die tiefe, innere Zufriedenheit und Satya, die Wahrhaftigkeit sind eng aneinander gebunden. Bei näherem Hinsehen lässt sich dieser erstrebenswerte Zustand jedoch nur durch Aparigraha, der Bescheidenheit, Tapas, der Disziplin und Svadhyaya, des Selbststudiums und der Selbsterkenntnis, erreichen.

Denn Wahrhaftigkeit und Selbstsicherheit ist die Folge von Selbstbewusstsein und sich seines Selbst bewusst zu sein ist die Folge von Selbsterkenntnis.

Meine Yogastunden sind zwar vorwiegend auf im Vinyasa praktizierte Asanafolgen ausgerichtet, die spirituelle Einheit des Achtgliedrigenen Pfades des Yoga Sutra ist jedoch die Basis dafür.

Die Yogazeit in meinem Unterricht ist untermalt von ruhigen meditativen Djembe Drums.


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